Seiten

Das Museum im Alten Wasserwerk
Friedrichshagen

Müggelseedamm 307, 12587 Berlin
Telefon:030-8644-6393

www.bwb.de/museum

 

Eingang Museum Altes Wasserwerk FriedrichshagenSeit dem 16.12.2018 keine Führungen mehr unter der Regie von "Berliner Unterwelten"

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 wird das Museum im Alten Wasserwerk Friedrichshagen wieder komplett von den Berliner Wasserbetrieben geführt.

Die Berliner Wasserbetriebe bieten historische Führungen dienstags um 10.00 Uhr und 13.00 Uhr an. Ausserdem ist das Museum an jedem 1.Sonnabend des Monats um 10.00 Uhr für eine Führung geöffnet. Um Anmeldung wird gebeten.
Ebenfalls nimmt das Museum an stadtweiten Aktionstagen wie z.B am Langen Tag der Stadtnatur oder dem Tag des Offenen Denkmals teil.
Schulklassen sind ebenfalls zu kostenfreien Führungen willkommen.

Die Führungen gehen durch das eigentliche Museum, das Maschinenhaus, den Sammelbrunnen und auch die Kreiselpumpen werden gezeigt.

Wie die BWB mitteilen, wird beginnend 2019 ein hoher Betrag in die Sanierung des historischen Gebäudes investiert wodurch es zu einer Einschränkung der Führungen kommt.
In der Zeit der Dachsanierung wird eine historische Ausstellung im alten Fördermaschinenhaus C auf dem Gelände des "neuen" Wasserwerks gezeigt.

Daneben liegen auch die Langsamsandfilter, die dann ebenfalls Teil der Führung sein werden.

 


Ein Tipp für Technik-Interessierte

Mit der zunehmenden Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert mussten auch die Probleme der Wasserversorgung für die Stadt in Angriff genommen werden. Wasser bekam man aus Handpumpen und Brunnen vor Ort.
Die ungeklärten Abwässer verseuchten zunehmend das Trinkwasser. War es doch bis dato üblich, sämtliches Abwasser einfach in den Rinnstein zu geben, was regelmäßig zu Krankheiten wie Typhus und Cholera führte.

Im Jahr 1852 wurde zwischen der Preußischen Staatsregierung und den englischen Unternehmern Fox und Crampton ein Vertrag über die Versorgung Berlins mit Fließend-Wasser geschlossen.
1856 (Stralauer Tor), 1877(Tegel) wurden die ersten Wasserwerke für Berlin gebaut. 1893 wurde das Wasserwerk Friedrichshagen in Betrieb genommen. Es war damals das größte und modernste Wasserwerk Europas.
Auf einer Freifläche von 5000 qm findet der Besucher imposante Zeugnisse technischer und architektonischer Leistungen vor.
Schön anzusehen sind die roten Backsteinbauten die sowohl für technische Einrichtungen aber auch als Wohnhäuser geschaffen wurden.

Auch heute noch versorgt das Wasserwerk Friedrichshagen, im Verbund mit den 8 anderen Werken, Berlin mit Trinkwasser. Insbesondere Köpenick und Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn, Weißensee und Hellersdorf gehören zum Versorgungsgebiet des Wasserwerkes.

Imposant anzusehen ist die original erhalten gebliebene Maschinenhalle mit ihren Kolbendampfmaschinen.

© Alle Fotos dieser Seite wurden freundlicherweise von den Beriner Wasserbetrieben für die Homepage zu Nutzung zur Verfügung gestellt.


 

Der Weg zum Museum Wasserwerk Friedrichshagen

So gelangen Sie zum Museum

Mit dem Auto

Aus Richtung Stadtzentrum über Köpenick, Hirschgarten kommend, fährt man den Müggelseedamm bis direkt zum Museum, Hausnummer 307 und parkt dort direkt am Museum.

Wer aus Richtung Erkner kommt, Rahnsdorf durchfährt, biegt nach dem Strandbad Müggelsee und dem FKK-Strand nach links ab und erreicht nach etwa 1000 m das Museum. Parken ist auf der Seite des Museums gestattet.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1. Ab dem S-Bahnhof Friedrichshagen fährt die Straßenbahnlinie 60 bis zur Endhaltestelle "Altes Wasserwerk". Von dort sind es nur noch 300 m zum Museum.

Empfehlenswert ist aber, nicht schon am Bahnhof in die Straßenbahn einzusteigen, sondern einen Bummel über die Bölschestraße bis hinunter zur Brauerei Friedrichshagen (Bräustüb'l) zu machen.
Hier finden Sie noch abseits großer Konsumtempel das "Shoppingerlebnis" in kleinen Geschäften. (Die "Bölschestraße, der Ku-Damm des Ostens", war vor einiger Zeit in einer Zeitung zu lesen.)